Neue Entwicklungen im Wohngeldbereich: Eine Übersicht

Neue Entwicklungen im Wohngeldbereich: Eine Übersicht

Seit den Anfragen der Ratsfraktion DIE LINKE im Jahr 2022 hat sich einiges im Bereich des Wohngelds getan. Die Verwaltung hat nun umfassende Antworten auf die gestellten Fragen geliefert, die einen Einblick in die aktuelle Situation geben.

Anzahl der Haushalte und Leistungen:

Zum Stichtag 31. Dezember 2022 bezogen insgesamt 1.051 Haushalte Wohngeld. Dabei erhielten 1.004 Haushalte Mietzuschuss (Zuschuss zur Wohnungsmiete) und 47 Haushalte Lastenzuschüsse (Zuschuss zu selbst genutztem Wohneigentum).

Ein Jahr später, zum 31. Dezember 2023, stieg die Anzahl der Wohngeldempfänger deutlich auf 2.009 Haushalte an. Von diesen erhielten 1.902 Haushalte Mietzuschüsse und 107 Haushalte Lastenzuschüsse.

Der Wohngeldrechner:

Hier können Sie Ihren voraussichtlichen Wohngeldanspruch berechnen:

https://www.bmwsb.bund.de/Webs/BMWSB/DE/themen/stadt-wohnen/wohnraumfoerderung/wohngeld/wohngeldrechner-2023-artikel.html

Gesamtzahl der Anträge:

Im Jahr 2023 wurden 2.483 Anträge gestellt. 474 Anträge wurden hauptsächlich aufgrund eines zu hohen Einkommens abgelehnt.

Personalsituation und Bearbeitungsdauer:

Die Personalbesetzung zur Berechnung von Wohngeld konnte vollständig umgesetzt werden, und die aktuellen 14 Stellen werden als ausreichend erachtet. Die durchschnittliche Bearbeitungsdauer beträgt weiterhin etwa sechs Wochen. Im Jahr 2023 wurde das Wohngeld in 45 Fällen vorläufig bewilligt.

Diese Informationen zeigen eine erhöhte Nachfrage nach Wohngeldleistungen im Laufe des letzten Jahres sowie die Bemühungen, den Antragsprozess effizient zu gestalten um die Bearbeitungszeiten niedrig zu halten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in den kommenden Jahren entwickeln wird und ob weitere Maßnahmen erforderlich sein werden, um den Bedürfnissen der Bürger gerecht zu werden.

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