Willkommen bei der LINKEN in Salzgitter
21. Juni 2014  Einblicke

Hartz IV

Alter Mann mit wattierter Jacke und Bart guckt in Mülleimer auf der...

© picture alliance / ZB Steinach

Menschenwürde nicht wegsanktionieren

Darf man einem Menschen das Existenzminimum als materielle Grundlage der Menschenwürde wegsanktionieren? Das Sozialgericht Köln hat es getan – und steht damit nicht allein. Matthias W. Birkwald kritisiert den Zynismus der Richter und der gesellschaftlichen Verhältnisse. DIE LINKE fordert, dass soziale Menschenrechte nicht vom »Wohlverhalten« abhängig gemacht werden.

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21. Juni 2014  Kreisverband

“Hingeschaut” ❘ Denkmal aufgestellt

Denkmal Das Denkmal “Hingeschaut”, ein 3 Meter hoher, dreidimensionaler Stahlwinkel wurde der Öffentlichkeit übergeben. Die Idee dazu entstand im Rahmen eines Projektes mit Auszubildenden im Jahr 2013.

Die Umsetzung und Aufstellung des 2,5 Tonnen schweren Denkmals wurde von verschiedenen Betrieben und Abteilungen der Salzgitter AG “gestemmt”. Am 16. Juni wurde den Gästen der Übergabeveranstaltung das Ergebnis präsentiert.

Zu Beginn der Veranstaltung erläuterten die zwei Projektteilnehmer Yvonne Orlow und Dogrukhan Devecioglu ihre Hintergedanken: das am Rande des ehemaligen Appellplatz aufgestellte Denkmal soll weithin sichtbar sein und zum hinschauen anregen.

Auf den drei Seiten sind auf der Spitze stehende Winkel angebracht. Die verschiedenen Farben symbolisieren die sieben Haftgruppen, wie sie von der SS zugeordnet worden sind:

Rot mussten “politische Häftlinge” tragen ❘ Grün erhielten so genannte “Berufsverbrecher” ❘ Gelb stand für “jüdische Häftlinge” ❘ Rosa für “Homosexuelle” ❘ Lila symbolisierte “Bibelforscher” ❘ Schwarz stand für “Asoziale” ❘ Braun bekamen “Zigeuner”


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18. Juni 2014  Kreisverband

Gauck hat sein neues Thema gefunden

  1. Was Friedrich Küppersbusch zu Joachim Gauck einfällt
    Bundespräsident Gauck hat, diesmal in Norwegen, seine Forderung erneuert, Deutschland möge „mehr Verantwortung übernehmen“ und sich „entsprechend seiner Bedeutung … den Einsatz militärischer Mittel“ vorbehalten. Was sagt man dazu?
    Krieg. Aber nur wenn man zur schwer erziehbaren Minderheit von circa 70 Prozent der Deutschen zählt, die Kampfeinsätze ablehnen. Gauck argumentiert, von „deutschem Dominanzgebaren“ früherer Prägung sei keine Rede mehr. Das wirft die Frage auf, in welchem gemütlich tapezierten Paralleluniversum es unserem Staatsüberhaupt gelungen ist, die Euro-Krise („deutsches Dominanzgebaren“) zu verpassen.
    Und warum die tollpatschigen Russen deutsche Militärs 800 Kilometer vor Moskau einfach nicht als Geste der Unterwürfigkeit zu lesen vermögen. – Gauck hatte früher beruflich mit einem dicken Buch zu tun, in dem ein gewisser „Gott“ die Schuld „bis ins vierte Glied“ verfolgt. Diese epochal begründete Scheu der Deutschen vor kriegerischen Mitteln ist Gaucks Thema. Und er findet blumige Worte für seine simple Nachricht „Nun stellt euch mal nicht mehr so an!“ Darin verfehlt er die Chance seines Amtes, wo nötig zwischen Regierten und Regierung zum Dialog zu zwingen. Ein Bundespräsident hat nicht die Bevölkerung auf die Linie der Regierung zu predigen. Und wenn er die bitter erworbene deutsche Friedensliebe noch mal als „glückssüchtig“ schmäht, kaufe ich ihm von meinem Ersparten ein Bobbycar. In der Militärversion.
    Quelle: Der Tagesspiegel

    Anmerkung JK: Ein Wochenbeginn nach Hochwürden Gaucks Geschmack. Erst in Norwegen eine kriegshetzerische Rede halten und dann weiter nach Ungarn um gemeinsam mit der dortigen nationalistischen und rassistischen Orbán-Regierung den 25-jährigen Jahrestag des Sturzes des Kommunismus zu feiern. Einen Bundespräsidenten der willfähriger die Interessen der herrschenden Eliten vertritt gab es in der Geschichte der Bundesrepublik wohl bisher noch nicht. Gauck zeigt wieder einmal in seiner zynischen Art, dass ihm Menschenleben nichts gelten. Man erinnere sich z.B. an seine Rede anlässlich seines Griechenlandbesuches als er die brutale Austeritätspolitik der Troika als alternativlose Notwendigkeit lobte.

 
18. Juni 2014  Einblicke

Gauck zwischen Feldherr und Weltpolizist

Jan van Aken

"Menschenrechte lassen sich nicht herbeibomben, das weiß auch der Bundespräsident. Im Gegenteil: Im Krieg kommen die Menschenrechte unter die Räder. Wer wie Gauck zur Begründung eines größeren militärischen Einsatzes der Bundeswehr im Ausland Parallelen zu innerdeutschen Polizeieinsätzen zieht, begibt sich auf ganz gefährliches Terrain. Ein Weltpolizist Deutschland wird gerade vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte von der klaren Mehrheit der Bevölkerung aus guten Gründen abgelehnt" kritisiert Jan van Aken, außenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, die Äußerungen des Bundespräsidenten während seiner Norwegen-Reise. Jan van Aken weiter: weiterlesen

 
18. Juni 2014  Einblicke

Hartz-IV-Sanktionen endlich abschaffen

Katja Kipping

Zu den Plänen der Bundesregierung, Sanktionen für Hartz-IV-Beziehende schon bei einem ersten Verstoß gegen Auflagen des Jobcenters einzuführen, erklärt die Parteivorsitzende Katja Kipping: weiterlesen

 
10. Juni 2014  Einblicke

Einladung

Hingeschaut?

Ein Erinnerungsprojekt von Auszubildenden

Im Frühjahr 2013 nahmen Auszubildende des Salzgitter Konzerns an einem einwöchigen Seminar in der Gedenkstätte KZ Drütte teil. Sie gingen der Frage nach, wie der Blick von außen auf das KZ war, wer hingeschaut hat.

Um auch heute zum Hinschauen anzuregen, entwarfen sie ein Kunstwerk, das auf dem ehemaligen Appellplatz aufgestellt werden soll: Ein fast vier Meter hohes, dreidimensionales, auf der Spitze stehendes Dreieck. Es symbolisiert die Häftlingswinkel, die die KZ Häftlinge auf ihrer Kleidung tragen mussten.

Montag, 16. Juni 2014 um 14:00 Uhr                                                                             Enthüllung des Kunstwerks "Hingeschaut?" auf dem Appellplatz des ehemaligen KZ Drütte

 
30. Mai 2014  Einblicke

Für Frieden und Deeskalation in der Ukraine

Friedensaktion während des Berliner Parteitags

Gemeinsam mit der Friedensbewegung ruft DIE LINKE dazu auf, am 31. Mai auf die Straße zu gehen und für eine friedliche Lösung in der Ukraine zu demonstrieren. weiterlesen

 

DIE LINKE aktuell

  • Lucke mal wieder auf ideologischer Geisterfahrt
    Äußerungen des AfD-Vorsitzenden Bernd Lucke über mangelnde deutsche Gebärfreudigkeit und Zuwanderung kommentiert der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn:
  • Beendet das Schießen und Sterben!
    Erklärung der Parteivorsitzenden der LINKEN, Katja Kipping und Bernd Riexinger, und dem Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag, Dr. Gregor Gysi:
  • Es ist beschämend
    Zur Essener Kundgebung: "Stoppt die Bombardierung Gazas ­- Für ein Ende der Eskalation im Nahen Osten" erklärt der Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE, Matthias Höhn:
  • 20. Juli 1944: Jede Form von Widerstand war richtig und wichtig
    Am 20. Juli jährt sich zum 70. Mal der Tag des Attentats auf Adolf Hitler. Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE, Matthias Höhn:

Aus der Bundestagsfraktion

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