14. Dezember 2018  

Zum gemeinsamen Antrag der Ratsfraktionen von CDU, M.B.S. und FDP zur Verschiebung der Einführung eines Sozialtickets in Salzgitter

Mit Unverständnis reagiert der Kreisvorstand der LINKEN auf den gemeinsamen Antrag von CDU, M.B.S. und FDP, die von SPD, Grünen, M.B.S.(!) und LINKEN beantragte und vom Rat der Stadt am 26. 09. 2018 beschlossene Einführung eines Sozialtickets zum 1. Januar 2019 um zwei Jahre zu verschieben.

Die LINKE betont das Grundrecht jeder Bürgerin und jedes Bürgers auf Mobilität und somit auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Ohne ein Sozialticket ist das in einer Stadt wie Salzgitter für viele nicht möglich.

Ein Blick auf benachbarte Städte und Kreise ist eventuell hilfreich, um die finanziellen Dimensionen realistischer als bisher einzuschätzen. In Braunschweig wurde das Sozialticket auf Intervention der Verkehrs GmbH wieder eingeführt, weil die hohe Nachfrage auch gesteigerte Umsätze zur Folge hatte. Im Landkreis Wolfenbüttel wurden allein im ersten Monat nach Einführung 550 Abos des Tickets verkauft. Der Regionalverband führt ein besonderes Schülerticket ein – alles aus sozialer und ökologischer Sicht vernünftige Maßnahmen.

Wir empfehlen den Antragsstellern zu dieser Frage ein Gespräch mit z. B. alleinerziehenden Müttern. Vielleicht führt das zu erneutem Nachdenken.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Datenschutzerkärung Ok